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fair play - fair life

Wie entsteht ein Fußball?

Inhalt / Methodik:

Woher kommen die Bälle, mit denen wir spielen, die Trikots, die Schuhe?  Wie werden sie hergestellt? Unter welchen Bedingungen werden Bananen, Orangen oder Kakao gepflanzt und geerntet? Gibt es Kinderarbeit? Wie viel verdient ein Arbeiter/ eine Arbeiterin an einem Ball? Wer verdient noch daran? Was heißt fairer Handel?
Fair Play gibt es nicht nur im Fußball! Es könnte ein Grundprinzip unseres Handelns und Einkaufens werden.
Ein kurzer Film über die Produktionsbedingungen von Fußbällen in Pakistan leitet in die Thematik ein. An vier Stationen werden die Schülerinnen und Schüler auf verschiedene Aspekte des Themas fairer Handel und eigene Verantwortung aufmerksam gemacht. Und wie immer wird dies spielerisch  und handlungsorientiert geschehen.
So sind zum Beispiel die Arbeitsbedingungen in vielen Ländern nicht durch Gesetze zum Schutz der Arbeiter geregelt. Die Arbeitszeiten sind lang. Der Lohn ist gering, die Arbeit hart oder gefährlich, so dass sie krank macht. Die Schülerinnen und Schüler lernen an dieser Station den Verhaltenskodex für fair gehandelte Kleidungsstücke kennen. Zentrale Begriffe werden durch Comics verdeutlicht. Unsere Fühlkästen enthalten verschiedene Textilien und Bestimmungskarten.
Anhand einer Musterkalkulation für einen hochwertigen Fußball visualisieren die Schülerinnen und Schüler schwer lesbare Tabellen, indem sie Spielgeld verteilen. Im Vergleich wird klar, wie viel Geld ein Näher/ eine Näherin erhält, wenn er/sie unfair oder fair gehandelte Bälle herstellt. Ergebnis: Durch fair gehandelte Bälle entfällt die Kinderarbeit, denn die Eltern können sich und die Familie ernähren.
Die Schülerinnen und Schüler untersuchen einen Warenkorb, der fair gehandelte Waren enthält, die heutzutage zum großen Teil schon in Supermärkten erhältlich sind. Sie versuchen, einen Ball zu nähen und erfahren so, wie schwer diese Arbeit  gerade für kleine Kinder sein muss. Sie testen faire Schokolade und erstellen ein Werbeplakat oder einen Sketch für fair gehandelte Waren. Zum Schluss stellen die Gruppen ihre Werbekampagne vor. Ein Wissensquiz bildet den Abschluss der Veranstaltung.

Zeitrahmen:     ca. 3 Schulstunden

Zielgruppen:    Klasse 5-8

Kostenbeitrag:    keiner

Dieses Programm wird in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale NRW, Krefeld durchgeführt.